Immer mehr Wintersportler treibt es in die Alpen. Das Resultat - der Betrieb auf den Skipisten nimmt stetig zu. Das hat wiederum zur Folge, dass Skiliftbetreiber durch Zusammenschluss bestehender und Erschließung neuer Flächen immer größere Skizirkusse bauen, die mehr und mehr einem Rummelplatz ähneln. Mit Skifahren und Naturgenuss hat dies nicht mehr viel zu tun.
Mit der zunehmenden Größe der Skigebiete steigt auch die Zahl der Unfälle, beispielsweise durch mangelnde Rücksichtnahme, Unachtsamkeit sowie Selbstüberschätzung und Alkoholkonsum. Ein weiterer Faktor ist die Verlängerung der Skisaison durch präparierte Pisten mit Kunstschnee.
Allein 17% der Gesamtzahl der verletzten deutschen Skifahrer/innen in der Saison 2018/19 resultierte aus Kollisionen.
Was können wir dagegen tun? Dem vorgegebenen Trend einfach nicht folgen und die "Umweltregeln für Skifahrer" beachten. Denn durch den übermäßigen Tourismus sowie die überlange Skisaison richten wir Menschen für diesen "Spaß" einen gewaltigen Schaden an. Und das wollen wir nicht, vielmehr geht es uns beim Skifahren um den Sport an sich, das Feeling und den Genuss der Natur.
Respekt vor der Natur, gegenseitige Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft müssen im Vordergrund stehen.
Unsere Tipps für Skifahren mit gutem Gewissen
Nachhaltig Skifahren:
respektiere die Natur,
fahre nur auf natürlichem Schnee,
meide riesige Skigebiete,
wähle möglichst Skigebiete mit nachhaltig betriebenen Liftanlagen, z.B. durch selbst erzeugten Ökostrom aus Sonnenenergie,
nutze Zeiträume außerhalb der Hauptsaison bzw. den Hauptbetriebszeiten,
gründe Fahrgemeinschaften oder nutze öffentliche Verkehrsmittel wie Bus & Bahn.
Denn der größte Umweltschaden, den du beim Skifahren/Snowboarden verursachst, entsteht während der Fahrt zum Skigebiet. Deswegen plane am besten einen mehrtätigen Aufenthalt oder nutze das nächstgelegene Skigebiet.
FIS - Verhaltensregeln für Skifahrer beachten
Für deine eigene Sicherheit und die der anderen Skifahrer beachte folgende Pistenregeln des Internationalen Skiverbands (FIS):
Rücksichtnahme auf andere Skifahrer
- verhalte dich so, dass du keinen anderen gefährdest oder schädigst (das gilt sowohl für dein eigenes Fahrverhalten sowie für eventuelle mangelhafte Ausrüstung).
Beherrschung der Geschwindigkeit und Fahrweise
- fahre auf Sicht und passe deine Geschwindigkeit entsprechend deinem Können, Gelände-, Schnee-, sowie Witterungsverhältnissen und Betrieb an.
Die richtige Wahl der Fahrspur
- wähle als der von hinten kommende Skifahrer/Snowboarder die Fahrspur so, dass du niemanden gefährdest, d.h. gewähre dem Vorausfahrenden den Vorrang und halte Abstand.
Überhole nur mit Abstand - und zwar so, dass der Überholte reichlich Platz für seine Bewegung hat.
Vergewissere dich beim Ein- und Anfahren
in die Abfahrt (nach oben und unten), dass dies ohne Gefahr möglich ist
Halte nur an übersichtlichen Stellen an
- am besten am Pistenrand und nicht an Engstellen.
Für den Auf- und Abstieg
mit Tourenski oder zu Fuß nutze ausschließlich den Pistenrand
Beachte Markierungen und Signalschilder
- fahre nur auf markierten Pisten und wenn es einmal außerhalb der Piste sein soll, auf markierten Skirouten - meide gesperrte oder gefährliche Abschnitte.
Gegenseitige Hilfeleistung und Ausweispflicht - als Skifahrer/Snowboarder bist du dazu nicht nur verpflichtet, es ist auch ein Gebot sportlicher Fairness; d.h. Absichern der Unfallstelle -> Alarmieren des Rettungsdienstes -> Erste Hilfe; Zur Aufklärung des Unfallgeschehens (ob als Verursacher, Zeuge o.Ä.) gib deine Personalien an.
Quellen
ASU-Unfallanalyse 2018/19 der Auswertungsstelle für Skiunfälle in Kooperation mit der Stiftung Sicherheit im Skisport
Verhaltensregeln für Skifahrer mit Kommentaren des internationalen Skiverbands (FIS)
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